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Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Entscheidung ob Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung, ist oft auch eine Preisfrage.
Unterschied Unfallversicherung Berufsunfähigkeit
Unfallversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung Unfall/Berufsunfähigkeit Statistik Private/gesetzliche Unfallversicherung Private/gesetzliche Berufsunfähigkeit
Unterschied Unfallversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Entscheidung, ob man die Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung abschliessen sollte ist nicht
einfach, weil diese zwei Versicherungen sehr unterschiedliche Risiken abdecken.
Unfallversicherung
Die Leistungen aus der privaten Unfallversicherung
beginnen bereits ab einem Invaliditätsgrad von 1%, s. a.>>Unfallversicherung Gliedertaxe.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Die private Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen leistet erst
dann, wenn sie zu mehr als 50% nicht mehr in der Lage
sind, ihren Beruf auszuüben.
s.a.>>Berufsunfähigkeit Statistik.
In der Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen sind dann
aber nicht nur bleibende Gesundheitsschäden infolge eines
Unfalls, sondern auch Erkrankungen mitversichert.
Die meisten werden berufsunfähig, aufgrund einer
schweren Erkrankung und nur etwa 11% erleiden eine
Berufsunfähigkeit, aufgrund eines Unfalls
s.a.>>Unfallstatistik.
Unfallversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung
Unfallversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung: Statistik

Zwischen einer Unfallversicherung und einer Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es erhebliche Beitragsunterschiede.
Oft kostet eine Unfallversicherung nur 10% dessen, was
Sie für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausgeben müssten.
Die „Gesundheitsfragen“ bei einer
Unfallversicherung sind lange nicht so umfangreich, wie bei der Berufsunfähigkeit. Sollte es
dann auch noch Vorerkrankungen geben, gibt es vielfach
gar nicht mehr die Möglichkeit, sich gegen
Berufsunfähigkeit zu versichern oder nur unter
Ausschluss der Vorerkrankung und evtl.ist dann auch noch
mit einem Risikozuschlag zu rechnen.
In sämtlichen Medien wird in erster Linie zur
Berufsunfähigkeitsversicherung geraten, ganz besonders
seitdem die gesetzliche Rentenversicherung allen, die
nach dem 01.01.1961 geboren sind, die gesetzliche
Berufsunfähigkeitsrente gestrichen hat.
Unterschied private - gesetzliche Unfallversicherung Private - Gesetzliche Berufsunfähigkeit
Die nachstehende Grafik soll die Unterschiede zwischen privatem
und gesetzlichen Schutz darstellen:

Erläuterungen / Definitionen zur Grafik:
*a - Berufsgenossenschaft:
Unfälle während der Arbeitszeit und auf dem direktem Weg von
und zur Arbeit (Unfälle und anerkannte Berufskrankheiten).
*b - Gesetzliche Erwerbsminderungsrente (Unfall / Krankheit):
Alle nach 1961 geborene erhalten nur noch eine volle Erwerbsminderungsrente, wenn man weniger
als 3 Std. am Tag arbeiten kann - ca. 38% vom Brutto. Die halbe Erwerbsminderungsrente wird gezahlt, wenn man noch zwischen 3 und 6 Std./Tag
arbeiten kann. Berücksichtigt werden sämtliche Arbeiten, die man evtl. noch ausführen kann, ohne Rücksicht auf Stellung, Gehaltsansprüche
und Arbeitsmarktlage.
*c - Private Berufsunfähigkeitsversicherung:
Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte durch Krankheit oder Unfall außerstande ist, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit
auszuüben, die aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und der bisherigen Lebensstellung entspricht (mind.
ununterbrochen 6 Monate lang).
Die o. g. Grafik dient lediglich zu Demonstrationszwecken und
erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit bzw. rechtskräftige Aussagen.
Unfallversicherung - Berufsunfähigkeitsversicherung
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